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Radschnellweg FRM6

Online-Bürgerbeteiligung für Radschnellweg von Butzbach nach Frankfurt beginnt.

Sechs Wochen lang können Hinweise für die Planung der Trassenvarianten des FRM 6 eingereicht werden.

Der Planung des Radschnellwegs „FrankfurtRhein- Main6“ von Butzbach nach Frankfurt nimmt weiter Fahrt auf. Nachdem die Machbarkeitsstudie im März 2021 an das Planungsbüro R+T Verkehr vergeben worden war, wurden Datengrundlagen wie Bevölkerungsdaten, Siedlungsentwicklung, Infrastruktur, vorhandene Verkehrsplanungen, Radwegekonzepte und Restriktionsflächen hinsichtlich des Naturschutzes ausgewertet. Auf dieser Basis wurden nun Trassenvarianten für den Radschnellweg identifiziert

Diese Trassenvarianten werden jetzt vergleichend in einer Online-Beteiligung vorgestellt und dabei Rückmeldungen aus der Bevölkerung gesammelt. Seit dem 2. Oktober können sich Bürgerinnen und Bürger an dieser Online-Abfrage beteiligen, über die Trassenvarianten abstimmen und auch Hinweise für die weitere Planung liefern. Die Links zur Teilnahme sind zu finden unter:

www.region-frankfurt.de/rsw (Reiter FRM6).

„Mit dieser Art von Bürgerbeteiligung erhalten wir Hinweise, Informationen und Anregungen mit wertvollen Vorort-Kenntnissen. Die Qualität der Machbarkeitsstudie profitiert enorm von der Mitarbeit der Bevölkerung. Die Online-Umfragen ermöglichen es, dass frühzeitig eine ganze Reihe von Anregungen einfließen können“, sagte Rouven Kötter (SPD), Mobilitätsdezernent und Erster Beigeordneter des Regionalverbandes.

Insgesamt neun Radschnellwege sollen die Region künftig vernetzen. Einer davon verbindet die Wetterau mit der Frankfurter Innenstadt: Der Radschnellweg „FrankfurtRheinMain6 (FRM6) beginnt in Butzbach und wird über Bad Nauheim, Friedberg, Wöllstadt, Karben und Bad Vilbel nach Frankfurt führen.

Um den Radschnellweg umzusetzen, haben die politisch Verantwortlichen des Wetteraukreises, der Gemeinde Wöllstadt sowie der Städte Bad Nauheim, Bad Vilbel, Butzbach, Frankfurt am Main, Friedberg und Karben einen Kooperationsvertrag im Jahr 2020 mit dem Regionalverband FrankfurtRheinMain unterzeichnet.

Der Verband koordiniert die Machbarkeitsstudie mit dem Team des Ersten Beigeordneten und Mobilitätsdezernenten Rouven Kötter federführend. Die Kommunen und der Kreis begleiten das Vorhaben politisch in einem Steuerungskreis und durch Mitarbeiter aus den Fachabteilungen in einem Arbeitskreis.

Es wird davon ausgegangen, dass die Kosten der Machbarkeitsstudie bei etwa 100.000 Euro liegen. Das Land Hessen bezuschusst Machbarkeitsstudien dieser Art in der Regel mit rund 50 Prozent. Der Wetteraukreis hat die Übernahme von bis zu 25.000 Euro zugesagt. Die restlichen Kosten teilen sich die genannten Kommunen zu gleichen Anteilen. Der Regionalverband bringt sein Personal ein und koor- diniert den gesamten Projektprozess.

Eine Übersicht zu geplanten Radschnellwegen in der Region sowie deren aktuellen Bearbeitungsstand findet man auf der Homepage des Regionalverbands unter dem Stichwort „Radschnellwege“. www.region-frankfurt.de/rsw


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